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	<description>Das Leben und andere Desaster</description>
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		<title>Nachts am Tresen.</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 22:54:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>theseriotsarejustthebeginning</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Kneipe, in der ich sitze, ist ungefähr das versiffteste, was diese Stadt zu bieten hat. Eine Luft zum Schneiden, geschwängert vom Dunst der vielen Zigaretten, die hier Abend für Abend geraucht werden. Den Geruch bekommt man irgendwann nicht mehr raus, egal wie viele Fenster und Türen man den Tag über aufreißt. Viel schlimmer ist [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com&amp;blog=25418518&amp;post=124&amp;subd=theseriotsarejustthebeginning&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kneipe, in der ich sitze, ist ungefähr das versiffteste, was diese Stadt zu bieten hat. Eine Luft zum Schneiden, geschwängert vom Dunst der vielen Zigaretten, die hier Abend für Abend geraucht werden. Den Geruch bekommt man irgendwann nicht mehr raus, egal wie viele Fenster und Türen man den Tag über aufreißt. Viel schlimmer ist aber dieser abgestandene Geruch von Menschen. Dieser äußeren Hülle, oftmals voll von Scheiße, die man aus jeder Pore, mit jedem gesprochenem Wort und mit jedem Ausatmen riecht. Wenn man diesen Geruch einmal aufgenommen hat, wird man sich immer dran erinnern. Ihn nie wieder vergessen. Ich muss fast jedes Mal kotzen, wenn ich in dieser Kneipe sitze. Aber nicht nur hier. Auch in den Bahnen dieser Stadt, im Amt, beim Arzt, im Supermarkt, beim Friseur. Schlicht und ergreifend überall ist dieser Gestank allgegenwärtig und ich kann ihm nicht entkommen. Und dennoch. Es zieht mich immer wieder an diese Orte. Tagein. Tagaus.</p>
<p>Ich sitze also in dieser Kneipe. Stelle mir vor, wie ich ein Messer in der Hand halte und lustige Muster in die Luft schneide. Immer wieder. Hier ein grinsendes Gesicht, dort ein Viereck. Solche Dinge eben. Nichts besonderes. Oftmals erwische ich mich dabei, wie ich die Muster mit der Hand nachgehe. Das ist mir manchmal peinlich. Meistens bekommt das aber niemand mit. Die Leute sind alle mit sich selbst beschäftigt. Aber was heißt schon die Leute. Das siffige Loch ist so spärlich besucht, wie ein Freibad mitten im Winter. Hinten in der Ecke sitzt ein Paar, dem ich noch keine besondere Beachtung schenke. Dazu komme ich sicherlich später am Abend noch. Das war´s auch schon. Theoretisch könnte ich mich verhalten, wie ich wollte. Ich könnte meinen Schwanz auspacken und unter die Theke pissen. Würde niemanden interessieren. Und dem Gesamteindruck der Kneipe würde das auch keinen Abbruch tun. Mache ich aber nicht. Ist mir für den Moment zu viel Aufwand. Was mir aber nie zu viel Aufwand sein wird, ist, mich innerlich über die Qualität der Musik zu beschweren und aufzuregen. Dabei ist die gar nicht mal schlecht. Irgendwie leicht jazzig, aber modern. Schwer zu beschreiben. Das Problem ist, dass aus den Boxen mehr Kratzgeräusche als Musik tönen. Mein feines Gehör fühlt sich regelrecht vergewaltigt und manchmal muss ich mir die Ohren zuhalten und meinen Mund zu einem lautlosen Schrei aufreißen, damit ich nicht komplett ausraste. Immerhin haben sie guten Whiskey. Den ich mir auch bestelle. Die Barkeeperin grinst schüchtern, nimmt ein kleines Glas und kippt mir zwei Finger breit hinein. Als sie zur Zange für die Eiswürfel greift, greife ich sanft ihre Hand, um sie davon abzuhalten. „Lass das Schätzchen, du willst mir das Getränk doch nicht versauen, oder? Ist besser für dich, glaub mir.“, denke ich mir, grinse sie dabei aber nur nett an und schüttele langsam den Kopf. Leicht irritiert und beschämt senkt sie den Kopf, lässt die Zange los und reicht mir das Glas. Ich löse meine Hand, gebe ihren Arm wieder frei und denke mir: „Geht doch. Nur weiter so.“. Sie hebt den Kopf wieder und sieht mich an. Ich grinse immer noch mein aufgesetztes Grinsen – sie würde die Falschheit nie bemerken – und sie grinst zurück. Öffnet dabei leicht den Mund und entblößt eine perfekt gepflegte Kauleiste, die mir fast den Atem raubt. Ich achte sehr auf Details. Es gibt einfach Dinge, die mir wichtig sind.</p>
<p>Ich sehe nicht beschissen aus. Frauen würden mich sogar als attraktiv bezeichnen. Mir ist das gänzlich egal. Die können ruhig denken, was sie wollen. Letzten Endes wird das auch der Grund sein, warum ich in dieser Kneipe immer recht wenig Geld ausgebe. Das Mädchen hinter der Theke schiebt mir den ein oder anderen Drink öfters mal zu und vergisst dabei absichtlich zu kassieren. Ihr Grinsen dabei verrät Interesse, welches ich nicht erwidere, obwohl ich sie ziemlich interessant finden könnte. Ein junger Hüpfer, Anfang 20 würde ich behaupten. Blonde mittellange Haare. Mal zum Zopf gebunden, mal offen. Der Pony hängt ihr immer frech in´s Gesicht und gibt ihr einen leicht verruchten Touch. Sie ist schlank, nicht dünn. Mit Kurven versehen, die genau dort sind, wo sie hingehören. Schöne Brüste und ein knackiger Hintern. Eigentlich ist sie perfekt. Aber ihre Zeit ist noch nicht gekommen. Ich merke, dass ich sie immer noch stumm angrinse und wende langsam meinen Blick von ihr hab. Sie nimmt ihr Handtuch wieder in die Hand und fängt an, irgendwelche Gläser zu polieren, die eigentlich recht sauber aussehen. Für irgendwas muss sie ja bezahlt werden. Erst jetzt fällt mir auf, dass wir noch nie wirklich miteinander gesprochen haben. Dennoch begrüßt sie mich jedes Mal so, als würden sie mich schon Jahre kennen. Sie glaubt mich zu kennen, ohne zu wissen, wer ich bin. Ihr Fehler. Das einzige, worauf ich bei mir achte, ist, dass ich mit meiner äußeren Erscheinung nicht zu viel Aufmerksamkeit auf mich ziehe. Ich kleide mich schlicht. Heute trage ich eine schwarze Hose und ein schwarzes Shirt. Dazu simple Stoffsneakers. Ich sehe aus wie der typische Junggeselle, den man an jeder Ecke mehrfach trifft. Ich kann es mir nicht leisten, Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen. Da muss ich wirklich aufpassen. Außerdem kann ich es nicht leiden, im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen. Ich sitze lieber weiterhin in meiner Ecke, nippe ab und an an meinem Whiskey und beobachte still und leise das Geschehen in der Kneipe.</p>
<p>Das Licht ist gedämmt, als mein Blick durch den Raum wandert. Das Paar in der anderen Ecke sitzt eng umschlungen dort und flüstert sich ständig irgendwas in die Ohren. Sie ist mehr so von der Marke verbrauchte Schlampe. Sprödes blondes Haar, enges Top, aus dem die Titten rausspringen möchten, sich aber in letzter Sekunde doch nicht trauen, als würden sie wissen, dass das in der Öffentlichkeit Ärger gibt. Ihr Gesicht zerfurcht. Die Zähne schwarz-gelb. Eine wunderbare Heroinnutte eben. Ich wette, ich konnte die Einstiche der Nadel an ihrem ganzen Körper zählen. Dafür hat sie sich aber ganz gut gehalten, nur meinen Geschmack trifft sie nicht. Ich finde sie zum einen ekelhaft, zum anderen stinkt sie so abartig, dass ich, sobald ich daran denke, mich fast mitten im Raum übergebe. Also schnell die Gedanken zu dem Penner neben ihr wechseln. Ich beobachte ihn ganz genau. Studiere sein Gesicht und sein Auftreten. Ich glaube zu erkennen, dass er Bänker ist. Die sehen immer so aus. Der Anzug viel zu groß für den schmächtigen Körper. Die Ärmel vom Hemd schauen natürlich nicht am Ende der Jackettärmel heraus – der Faux-Pas schlechthin – die Krönung aber ist diese unfassbar unpassende Krawatte. Bänker eben. Einen auf dicke Hose machen, aber so viel Stil haben wie ein Scheißhaufen auf einem Klodeckel. Ich muss grinsen bei dem Gedanken an einen Haufen Scheiße in einem Anzug, der da so auf dem hübschen weißen Klodeckel vor sich hin stinkt. Ich verwerfe den Gedanken. Und beobachte die beiden weiter. Sie knabbert an seinem Ohrläppchen. Er misst mit seinen Händen das Gewicht ihrer Titten und malt sich im Kopf aus, ob sein Schwanz vielleicht dazwischen passt. Wie auf Kommando und als hätte sie seine Gedanken gelesen, wandert ihre Hand weiter nach unten, bis sie in seinem Schritt Halt macht und sich dort langsam hin und her bewegt. Ihr überraschter Blick zeigt mir, dass der Schwanz scheinbar sehr gut zwischen ihre großen Titten passen wird. Ich kann die Beule in seiner Hose sehen und bin selber recht beeindruckt über ihr Ausmaß. Der Junge hat vielleicht keine Ahnung, wie man damit umgeht, aber gut ausgestattet ist er, das muss man ihm lassen.</p>
<p>Und während ich die beiden so beobachte – sie merken davon nichts, haben nicht einmal mitbekommen, dass ich anwesend bin – schweifen meine Gedanken ab und ich verliere mich in ihnen. Ich muss mich einfach in irgendetwas flüchten, sonst flippe ich aus. Ich finde die beiden dermaßen ekelhaft, dass ich es fast nicht aushalte, hier zu sitzen und ihnen weiter zuzuschauen. Ich schließe die Augen. In meinen Gedanken bin ich frei. Hier rieche ich auch nichts. Langsam stehe ich auf – ich bin immer noch in meiner Gedankenwelt – und gehe auf die beiden zu. Ich frage den Typen ob er vielleicht Hilfe bräuchte mit der Kleinen. Er hebt überrascht den Blick, formt seinen Mund zu einer Antwort. Kommt aber nicht dazu. Vorher breche ich ihm mit ein paar gezielten Schlägen drei bis vier Rippen, reiße seine Hose auf und runter, nehme seinen Kopf an den Haaren und drücke ihn so lange nach unten, bis er sich gleichzeitig selber einen bläst und die Eier lutscht. Er würgt und gurgelt, kann sich meinem Griff aber nicht entziehen. Ich drücke seinen Kopf so lange nach unten, bis er sich nicht mehr rührt und in dieser grotesken Haltung erstarrt. Ein Fest. Die Heroinnutte lacht nur zynisch, will sich gerade bei mir bedanken, als sie den Schuh, der an meinem Fuß steckt und ihr das Gesicht aus dem Kopf tritt, anfliegen sieht. Mit einem schmatzenden Geräusch klatscht ihr Kopf gegen die Wand und dann gleitet sie ganz langsam und lautlos zu Boden. Ich betrachte mein Werk, applaudiere mir kurz selber zu, drehe mich um zu der Barkeeperin, die so tut, als sei nichts geschehen und bestelle mir ein neues Getränk.</p>
<p>Als ich die Augen öffne, hat sich an dem gesamten Szenario nichts geändert. Die beiden sitzen immer noch eng umschlungen hinten auf ihren Stühlen. Wenn die heute Abend nicht noch eine Nummer schieben, dann möchte ich der König irgendeines hochgelobten Landes sein. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich nippe erneut an meinem Whiskey und spüre irgendwie intuitiv, dass sich gleich etwas verändern wird. Meine Sinne sind geschärft für solche Situationen. Und tatsächlich. Ein paar Sekunden später geht die Tür auf und SIE betritt den Raum. Ich merke sofort, dass sie die Richtige für heute Abend ist. Klein und zierlich. Leicht gebräunter Teint, dunkle Haare. Dezent und doch hübsch geschminkt. Ihre enge Jeans und das trägerlose Top betonen ihre makellose Figur. Im Geiste fahre ich mit meinen Händen an ihren Rundungen entlang. Sie ist es. Perfekt. Kurz schaut sie sich im Raum um, grinst der Barkeeperin zu, die ihren Arm zu einem winkenden Gruß erhebt. Dann entdeckt sie mich. Ich grinse ihr zu. Lege mein charmantestes Lächeln auf und schon kann sie nicht anders, als sich zu mir zu setzen, obwohl genügend freie Plätze vorhanden sind. Aber welches hübsche Mädchen sitzt schon gern alleine und wird von dubiosen Gestalten beobachtet oder angemacht, die im Laufe des Abends noch auftauchen könnten. Sie stellt sich vor, ich höre ihr nicht zu. Ihr Name ist mir egal. Sie fragt nach meinem. Ich antworte ihr wahrheitsgemäß. Sie erzählt von ihrem stressigen Tag und, dass sie jetzt gerade ein wenig Ablenkung braucht. Nur deshalb sei sie heute hierher gekommen. Ich höre ihr immer noch nicht zu, sondern bin schon ganz woanders mit meinen Gedanken. Ich fange mich aber wieder und frage, ob sie was trinken möchte. Normalerweise ließe sie sich nichts von dahergelaufenen, fremden Typen ausgeben. Aber bei mir könne sie ja mal eine Ausnahme machen. Immer machen sie Ausnahmen, ausnahmslos. Normalerweise&#8230;.wenn ich das schon höre. Ich grinse sie an und frage, was sie haben möchte. Irgendeinen Mädchencoktail hätte sie gerne. Einen Cocktail, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe, nachdem ich ihn vorne bestellt habe und mich wieder hinsetze.</p>
<p>Das brünette Mädchen schnattert immer weiter. Ohne Punkt und Komma. Ich höre ihr nicht zu, aber das merkt sie nicht. Irgendwann habe ich genug und frage sie, ob sie nicht auch findet, dass es hier ekelhaft stinkt. Das sei ihr bislang gar nicht aufgefallen, sagt sie mir, jetzt, da ich es aber erwähne, fällt es ihr auch auf. Ich frage sie, ob sie Lust hat, noch woanders hinzugehen. Was mir vorschwebe, fragt sie mich. Ich erzähle ihr, dass ich ganz in der Nähe wohne und noch den einen oder anderen netten Wein im Regal stehen hätte. Meine Frage, ob sie denn Lust hätte, noch einen Drink in meinen vier Wänden – ich verspreche ihr, dass es dort nicht stinkt – zu sich zu nehmen, bejaht sie mit einem vielsagenden Grinsen. Wenn du wüsstest, denke ich mir, sage es ihr aber nicht. Das würde mir doch später nur die Show stehlen. Ich stehe auf, gehe an den Tresen, bezahle meine Rechnung, grinse die Barkeeperin an und wünsche ihr bis zum nächsten Mal einen schönen Abend. Sie bedankt sich, wünscht mir ähnliches, zwinkert mir dabei mit einem Blick auf das Mädchen gerichtet zu und sagt, ich solle bald wiederkommen. Versprochen, lache ich und drehe mich um. Ich helfe dem braunhaarigen Mädchen in ihre dünne Jacke. Ich selber habe keine dabei. Draußen ist es noch warm genug, um ohne Jacke zurückzulaufen. An der frischen Luft bleibe ich erst einmal kurz stehen und atme tief ein. Diese klare Luft erfüllt meine Lungen mit einem Gefühl von Freiheit, das Einzige, was stört, ist der leichte Duft ihres Parfüms, der sich dazwischen mischt. Aber das kann ich verkraften. Als wäre es selbstverständlich, hackt sie sich in meinem Arm, dessen Hand in meiner Hosentasche steckt. Ich lasse es geschehen und langsam schlendern wir über die Straße. Das Licht der Laternen wirft komische Schatten auf die Straße, die lustige Gebilde ergeben. Ich weise sie auf ein besonders frivoles Schattenspiel hin, sie kichert, schimpft mich schon fast liebevoll einen Schuft und kneift mir in die Seite. Ich lache auf und möchte ihr für diesen Angriff eigentlich das Gesicht neu polieren, kann mich aber im letzten Moment beherrschen.</p>
<p>Nach einem kurzen Fußmarsch sind wir an meiner Haustür angelangt. Ich krame kurz in meiner Tasche nach dem Schlüssel, sie lässt mich dabei los und betrachtet die Umgebung. Nett sähe es hier aus, gibt sie zu. Ich nicke nur und schließe die Tür auf. Gott sei Dank wohne ich im Erdgeschoss. Treppen steigen mochte ich noch nie. Also sind wir auch recht schnell an meiner Wohnungstür angelangt. Ich öffne sie und bitte sie herein. Drinnen angekommen, nehme ich ihr ihre Jacke ab und hänge sie sorgfältig auf. Ordnung muss sein. Ich kann es nicht leiden, wenn irgendwas in der Wohnung einfach nur rumfliegt, da bin ich penibel. Ich schlage vor, dass sie schon mal im Wohnzimmer auf der Couch Platz nimmt, während ich zwei Gläser und die Flasche Wein besorge. Sie gehorcht. Kurze Zeit später tauche ich auch im Wohnzimmer auf. Sie hat es sich auf dem Sofa gemütlich gemacht und wirft mir ein kokettes Grinsen zu. Ich frage, ob sie was gegen Musik hätte. Sie verneint. Ich stöbere durch die CD Sammlung und finde eine Scheibe von Talk Talk. Lustig, als hätte sie heute noch nicht genug geredet. Ich lege Such A Shame auf und gestehe ein Kind der 80er zu sein. Sie liebt die 80er, kreischt sie. Sie lieben immer irgendwie die Musik, die ich ihnen zu lieben vorgaukele. In Wahrheit ist mir nichts egaler als Musik. Na gut, Menschen vielleicht, aber dann kommt Musik. Ich frage, ob sie tanzen will und bewege scherzhaft meine Hüften. Sie kichert und fragt, ob ich sie nicht lieber küssen wolle. Das ginge auch beim Tanzen, kontere ich. Sie gibt sich geschlagen. Steht auf und kommt zu mir. Langsam versinkt sie ein meinen Armen und ich wundere mich, wie sie zu seinem solch flotten Song so eng tanzen will. Sei´s drum, ist ihre Sache, ich kann eh nicht tanzen. Recht schnell wird mir aber klar, worauf sie hinaus will. Den Wein brauchen wir nicht mehr. Auch gut. Langsam bewegen sich ihre Hände über mein straffes Hinterteil, wandern über meinen Oberkörper zur Brust. Ich bin dort recht sensitiv und die Signale werden sofort an meine Hose gesendet. Oh oh, sagt sie, das will es aber jemand schnell wissen. Wenn du wüsstest, denke ich nicht nur, sondern sage es. Woran ich aber denke, ist das Mädchen, welches ich letzte Woche kennenlernte. Sie war nicht ganz so hübsch, deswegen nahm ich sie nicht mit nach Hause, sondern direkt von hinten und ohne großes Zögern in einer dunklen Gasse. Bevor sie anfing vor Lust zu schreien – ich beherrsche das Ding zwischen meinen Beinen ganz gut – nahm ich ihren Kopf in die Hand und schmetterte ihn gegen die Hauswand. Ich konnte die Knochen schon brechen hören, bevor sie nur die Wand berührten. Danach war Stille. Totenstille. Am nächsten Tag stand es in allen Zeitungen, die ich genüsslich in meinem Stammcafé las und dabei grinsend feststellen musste, dass ich meine Arbeit ganz gut mache. Bis heute verdächtigt mich niemand. Wie auch, ich hinterlasse ja keine Spuren. Habe einen geregelten Tagesablauf und habe mir bislang – aus Sicht der Gesellschaft – noch nie etwas zu schulden kommen lassen. Wenn die wüssten, denke ich, und wundere mich, wie oft ich diesen Satz eigentlich denke. Erneut muss ich grinsen.</p>
<p>Ich nehme das dunkelhaarige Mädchen auf den Arm und trage sie ins Schafzimmer. Dort angekommen, werfe ich sie auf´s Bett. Du bist ganz schön stark, bemerkt sie. Ich erwidere irgendwas von ungeahnten Manneskräften und ziehe mir langsam das Shirt aus, während sie sich auf dem Bett räkelt. Als ich mich komplett ausgezogen habe – ich lasse das nie die Damen machen – werfe ich mich zu ihr aufs Bett. Sofort wirft sie sich an mich, steckt mir ihre Zunge und den Hals und greift nach meinem Penis. Ich ziehe ihr das Top über den Kopf und knöpfe ihre Hose auf. Ihre Augen glänzen, als sie mich ansieht und sich ihre Hose langsam runterzieht. Zum Vorschein kommt eine perfekte rasierte Muschi, an der es nichts auszusetzen gibt. Während ich mich schon wieder in Gedanken verliere, besinnt sie sich recht schnell auf das, was sie zu tun hat und schon verschwindet mein Schwanz bis zu dein Eiern in ihrem Mund. Fast hätte ich aufgestöhnt, wenn ich mich nicht im letzten Moment konzentriert hätte. Sie gibt sich redliche Mühe und bearbeitet mich nach allen Regeln der Kunst. Das macht sie so lange, bis sie mich umstößt und sich ohne zu zögern auf mich setzt. Ich spüre diese feuchte Wärme, die von ihr ausgeht und lehne mich genießend zurück. Sie tut es mir gleich. Bewegt sich auf und ab. Wirbelt ihre Mähne durch die Luft und schließt die Augen. Ich lasse sie machen.</p>
<p>Als ich genug genossen habe, sie aber noch nicht, lasse ich sie immer noch weiter machen. Gott sei Dank habe ich den Backstein unter dem Bett platziert, nachdem ich langsam greife. Das Bett ist nicht allzu hoch, sonst hätte ich einen anderen Platz für den Stein wählen müssen. So bekomme ich ihn aber ohne Probleme zu packen und hebe ihn an. Leider nicht schnell genug, denn plötzlich öffnet sie ihre Augen, sieht, was ich in der Hand halte und bevor ich zuschlagen kann, beginnt sie zu schreien. Diesmal nicht vor Lust. Nein, aus diesem Schrei tönt die unpackbare Panik. Ich entscheide mich aber dennoch zuzuschlagen. Ein Mal. Und sie fällt von mir runter. Ich habe sie nicht richtig erwischt. Zwei Mal. Sie bewegt sich noch. Das Blut spritzt aus ihrer Nase und aus dem Loch im Kopf. Drei Mal. Sie zuckt noch ein wenig. Ihr Gesicht bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Vier Mal. Sie gibt auf. Röchelnd. Fünf Mal. Das Röcheln lässt nach. Sechs Mal. Sie ist still. Als ich mich vergewissert habe, dass sie wirklich nicht mehr lebt, schlage ich ein siebtes Mal zu, stehe ich langsam auf, packe meine Klamotten zusammen und verschwinde im Bad, wo ich mich schnell wasche. Ich habe doch den ein oder anderen Blutspritzer abbekommen. Das ist heute nicht so gelaufen wie geplant. Vorher aber hole ich mir schnell noch einen runter und spritze das Ergebnis dessen in die Toilette, die ich direkt danach abziehe. Als ich gerade mein Shirt anziehe, klopft es laut an der Tür. Der Nachbar. Ob alles in Ordnung sei, fragt er. Und ob der die Polizei rufen soll. Ich antworte nicht. Er klopft weiter. Energischer. Und droht die Polizei zu rufen. Mach doch, denke ich mir. Langsam und leise gehe ich zurück ins Schlafzimmer, betrachte noch einmal mein Werk und vergewissere mich, dass ich nichts hab liegen lassen, was meine Schuld beweisen könnte. Auch den Wein und die Weingläser, vor allem aber den Stein packe ich in eine Tüte. Bevor ich es vergesse, nehme ich noch schnell die CD samt Hülle mit und säubere kurz den Knopf des Players. Das muss reichen.</p>
<p>Leise öffne sich das Fenster und schwinge mein Bein über die Bank. Das Einzige, was die Polizei später finden wird, ist das arme Mädchen und die erdrosselte Leiche des noch ärmeren Mieters der Wohnung im Schrank. Zufällig lief er mir über den Weg, als ich die Gegend auskundschaftete. Leichtgläubig und somit ein gefundenes Fressen für mich. Überhaupt kein Problem. Ich erzählte ihm, dass ich einen wichtigen Termin, mein Handy dummerweise aber vergessen hätte. Ob ich vielleicht kurz bei ihm telefonieren könnte, die Nummer würde ich kennen. Er willigte ein und ließ mich in seine Wohnung. Ich tat so, als würde ich mit dem altmodischen Telefon jemanden anrufen und als er an mir vorbei ging, schlug ich ihm den Hörer mehrmals auf den Kopf und erwürgte ihn mit der Schnur seines eigenen Gerätes. Gemein, ich weiß. Aber ich habe nie behauptet, nett zu sein. Ich steige aus dem Fenster und als mein Fuß den Asphalt berührt, denke ich mir: „Macht´s gut ihr Idioten. Bis zum nächsten Mal.“ Einen Tipp möchte ich ihnen aber dennoch geben und so flüstere ich leise vor mich hin, im Glauben sie könnten es hören: „Die Frage ist nicht wer ich bin, sondern wo ich bin. Und wenn ja, wie viele.“ Das muss reichen. Langsam mache ich mich auf den Weg nach Hause. Ich muss schlafen. Morgen ist ein anstrengender Tag.</p>
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		<title>Stillleben.</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 21:31:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Halt doch nur einmal kurz die Welt an. Oder zumindest die Luft. Nur für einen Moment. Ich habe so viel zu erledigen. So viel zu sagen. Ich brauche nicht mehr, als diesen kurzen Moment der Stille. Des Stillstands. Nur diesen Augenblick. Um alles auf die Reihe zu bekommen. Um sein zu können, wer ich bin. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com&amp;blog=25418518&amp;post=116&amp;subd=theseriotsarejustthebeginning&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Halt doch nur einmal kurz die Welt an. Oder zumindest die Luft. Nur für einen Moment. Ich habe so viel zu erledigen. So viel zu sagen. Ich brauche nicht mehr, als diesen kurzen Moment der Stille. Des Stillstands. Nur diesen Augenblick. Um alles auf die Reihe zu bekommen. Um sein zu können, wer ich bin. Um das zu tun, was längst überfällig ist. Gib mir nur diesen einen kurzen Moment. Mehr verlange ich nicht. Mehr brauche ich nicht.Von mir aus kann sich die Welt danach wieder weiterdrehen. Und alles kann seinen geregelten Lauf nehmen. Das ist mir doch egal. Aber in diesem Augenblick möchte ich ganz einfach nur ich sein. Ohne, dass es irgendwer mitbekommt. Die Menschen sollen stehen bleiben. Die Geräusche verstummen. Die Lichter erlöschen. Nur für den Bruchteil einer Sekunde, der für mich mehr wert ist, als alle Zeit der Welt. Denn in diesem Bruchteil bin ich das, was ich sein will. Sein kann. Sein muss. Ein kurzer Aufschrei. Ein Paukenschlag. Der persönliche innere Urknall. Ich brauche das jetzt. Die Karten neu mischen. Die Würfel fallen lassen. Den Drops lutschen. Damit ich weiß, dass ich noch lebe. Damit ich weiß, dass ich noch fühle. Damit ich weiß, dass es weitergehen kann, wie bisher. Weil dann alles gesagt und getan ist. Nur diesen kurzen Augenblick. Halt bitte die Luft ein. Bleib einfach mal stehen und dreh dich nicht ständig im Kreis. Man muss der Welt nicht alles nachmachen. Die dreht sich einfach weiter. Ohne Rücksicht auf Verluste. Müssen wir es ihr gleich tun? Ich denke nicht. Wir haben die Kraft, das alles anzuhalten. Wir haben die Möglichkeit einmal kurz innezuhalten und nachzudenken, was wir hier eigentlich machen. Und ob das alles einen Sinn hat. Und dann ist da immer noch die Frage, ob immer alles einen Sinn ergeben muss. Damit es gut ist. Oder muss es das gar nicht und es ist trotzdem alles gut?</p>
<p>Ich kann einfach nicht mehr. Auf Knien hocke ich hier vor dir und bitte dich nur um diesen Augenblick, den du mir gekonnt verwehrst. Immer wieder. Du merkst nicht, wie sehr ich das jetzt brauche. Du verdammter Knotenpunkt, um den sich meine Welt dreht. Auch das merkst du nicht. Dass meine Welt sich nur um dich dreht. Warum? Weil ich verlernt habe, es zu zeigen. Weil ich nicht im Stande bin zu zeigen, was ich wirklich fühle. Genau dafür brauche ich diesen Moment. Diesen Augenblick. In dem alles zur Ruhe kommt. Auch du. Und ich. Nur, dass ich in diesem Moment handeln kann. Alles umdrehen kann. Dein Nicken gibt mir zu verstehen, dass du kapierst. Deine Augen sagen, du kapierst gar nichts. Nick nicht einfach nur. Sondern versteh endlich. Hör auf mit dem Kopf zu wackeln wie ein Autist. Hör einfach auf damit. Das hat noch niemandem geholfen. Das darfst du erst, wenn du mir die Quadratwurzel aus 234562 nennen kannst, ohne auch nur eine Sekunde zu überlegen. Du nickst weiter mit dem Kopf. Wie ein Jude an der Klagemauer. Ohne zu verstehen. Du willst nur, dass es endlich endet. Und ich will, dass es besser wird. Ich will alles geben, ohne alles zu verlieren. Eigentlich will ich nicht ein bisschen verlieren. Weil es gut ist, wie es ist. Gut sein könnte, wie es ist. Wenn wir nur erkennen würden. Wenn du nur erkennen würdest, dass auch du diesen Augenblick brauchst. Also halt bitte endlich die Luft an. Nicht für lange. Ich weiß, dass du das nicht gut kannst. Dass du Panik bekommst. Brauchst du nicht. Ich bin da. Genau hier vor dir. Für dich. Und nur für dich. Für wen denn sonst. Ich brauche doch niemanden sonst. Was ich brauche, steht genau hier vor mir. In seiner reinsten Form. Und ich will diesen Augenblick genießen. Der Augenblick, der länger dauert, als alle Zeit, die wir bräuchten. Ich will dich in dem Moment ansehen. Ein Anblick, den ich nie vergessen werden. Ein Moment voller Schönheit. Ein Augenblick der puren Vollkommenheit. Wir können alles. Und alles können wir sein. Wenn wir nur wollen. Also los. Mach die Augen zu. Hör auf dich zu drehen. Atme noch einmal tief ein. Und nicht wieder aus. Nur für einen Moment. Vertrau mir. Danach wird es uns besser gehen. Wir brauchen nicht mehr.</p>
<p>Die Waffe in meiner Hand siehst du nicht, als du beginnst mir zu vertrauen. Du siehst nicht den Abzug, um den mein Finger sich windet. Zitternd. Wie meine ganze Hand. Mein ganzer Arm. Mein Körper. All das siehst du nicht. Weil du immer noch durch mich durchschaust. Warum machst du das? Warum hast du das schon immer getan? Erklär mir das bitte. Du siehst die Waffe nicht. Du bist es selber schuld. Du hast es nicht verdient, die Waffe zu sehen. Dieses beschissene Ding, was den Augenblick für immer währen lassen wird. Dieses Werkzeug der ewigen Freiheit. Du siehst es nicht . Willst es nicht sehen. Nein, Quatsch, du kannst es nicht sehen, weil du durch mich hindurchschaust. Schließ die Augen. Vertrau mir. Ich will dir nichts tun. Halt die Luft an. Nur ganz kurz. Dann ist es vorbei. Und alles ist gut. Wir brauchen nicht mehr. Nur diesen Moment. Los. Tu es. Jetzt. Und du starrst mich weiter an. Hörst auf zu funktionieren. Du hast aber zu funktionieren. Wir sind keine Programme, Baby, wir sind Menschen. Programme dürfen Ausfälle haben. Menschen nicht. Also vertrau mir endlich. Mach deine beschissenen Augen zu und halt endlich deine stinkende Luft an. Ich kann es langsam nicht mehr riechen. Du riechst doch eh schon tot. Die Verwesung stinkt schon aus deinem Rachen, ohne dass du es weißt. Vertrau mir. Setz dich hin. Oder bleib stehen. Mach, was du willst. Nur hör auf, mich so anzustarren. Ich kann das sonst nicht. Wenn du wüsstest, wie sehr du schon nach Moder stinkst. Wir sehr ich schon deine abblätternde Haut und das faulende Fleisch sehen kann. Was glaubst du denn, warum ich dich noch einmal einen kurzen Moment, so lange, wie alle Zeit der Welt, anschauen will? Aus reinem Spaß? Ganz sicher nicht. Ich will dich in Erinnerung behalten. Denn gleich siehst du ganz anders aus. Und dann will ich mir vorstellen können, wie du einmal ausgesehen hast. Ohne dieses kleine Loch in der Stirn und das ziemlich große – das verspreche ich dir – im Hinterkopf. Ohne diese weit aufgerissenen Augen. Ohne diese, sich blau färbenden Lippen. Ohne die Blutsprenkler.</p>
<p>Hör endlich auf zu zögern. Du weißt doch eh, dass du den Moment nicht verhindern kannst. Dass ich die Würfel bereits hab fallen lassen. Die Karten mischte. Und den Drops gelutscht hab. Er war lecker. Schmeckte leicht nach Kirsche. Nein. Doch nicht. Erinnerst du dich an diese alten Campinos? Diese ganz dunkelroten, fast violetten? So schmeckte er. So unfassbar süß. Genossen hab ich ihn. Gelutscht nicht gekaut. Bis zum letzten Stück. Ich möchte diesen Moment genau so genießen können. Spiel doch endlich mit. Mach deine scheiß Augen zu. Sie sind eh schon leer. Sie drehen sich doch schon von alleine nach oben. Bis nur noch das Weiß in ihnen zu sehen ist. Aber selbst damit starrst du mich noch an. Wie machst du das? Und vor allem: WARUM? Warum zum Teufel hörst du nicht endlich auf mich anzustarren. Lass das. Jetzt. Hör auf durch mich hindurch zu schauen und guck dir lieber mal die Waffe in meiner Hand an! Siehst du sie? Nein? Auch nicht, wenn ich sie dir direkt ins Gesicht halte? Was sagst du jetzt? Machst du jetzt endlich die Augen zu? Nein? Warum schielst du denn? Beide Pupillen in Richtung Nase gerichtet. Auf den Lauf der Waffe. Deine Lippen zittern. Deine Augen werden feucht. Plötzlich starrst du nicht mehr mich an. Sondern die Waffe. Dein Blick wird fragend. Aber was fragst du dich? Für einen kurzen Moment hältst du die Luft an. Atmest tief ein. Und nicht mehr aus. Dein Körper bebt. Tränen verlassen deine Augen. Für immer. Nur um auf dem Boden zu versiegen. Sie tropfen da einfach runter. Am liebsten möchte ich sie fangen. Auffangen mit meiner Hand und ihren salzigen Geschmack kosten. Aber ich bin zu langsam. Und ganz bestimmt werfe ich mich jetzt nicht auf den Boden und lecke sie auf. Was glaubst du eigentlich wer ich bin. Damit bringst du mich nicht aus der Ruhe. Die Waffe. Zärtlich berührt sie deine Nase. Deine perfekte Nase. Dein Gesicht ohne Makel. Streichelt deine Wangen. Deine Augenbrauen. Deine Lippen. Zärtlich. Das soll ein schöner Moment sein. Unvergesslich. Für dich und für mich.</p>
<p>MACH! DEINE! AUGEN! ZU! HALT! DIE! LUFT! AN! HÖR! AUF! DICH! ZU! DREHEN! LASS! ES! EINFACH! BLEIB! STEHEN! SCHLIESS! SIE! ENDLICH! BITTE!</p>
<p>Verabschiede dich schon mal von deiner Stirn. Hörst du den Knall? Spürst du die Wucht. Es war so einfach. Ich musste einfach nur meinen Zeigefinger bewegen und alles nahm seinen Lauf. Oder kam aus dem Lauf. Ganz wie man es nimmt. Jetzt liegst du da. Alles von dir gestreckt und doch so verkrümmt. Unnatürlich. Wie du nach hinten geflogen bist. Ein Fest. Was für eine Wucht doch in einer solchen kleinen Kugel steckt. Quer durch den Raum hat´s dich geschleudert. Gespürt hast du davon bestimmt nichts mehr. Was ein Moment. Das schmatzende Geräusch deines leblosen Körpers, als er gegen die Wand geschmettert wurde. Das Brechen des Schädelknochens. Wie langsam du an der Wand runtergerutscht bist. Fast wie in Zeitlupe. Und die Welt verlangsamte sich. Die weiße Tapete erhielt einen roten Streifen. Steht ihr. Das hätten wir schon früher so machen sollen. Jetzt siehst du so aus, wie ich gesagt habe. Kleines Loch in der Stirn. Großes Loch im Hinterkopf. Überall Fetzen deines Hirns. Auf dem Boden. An der Wand. Überall. Und dieses Blut. Fast hat es die Farbe der Campinos, die ich so so gerne mochte. Ich bin gewillt es zu probieren. Um dich in mir zu tragen. Dein Leben in mir zu tragen. Genau, wie ich dieses perfekte Bild von dir in mir trage. Ohne Makel. Ohne Löcher. Ich fühle mich wie King, der beschissene Kong. Leise flüstere ich immer wieder: Ich habe die Macht. Bis ich es schreie. In einem stillen Raum haben diese Worte eine ganze besondere Wirkung. Und einen gespenstischen Hall. Aber das hörst du nicht. Zuhören war noch nie deine Stärke.</p>
<p>Die Welt steht still. Für einen kurzen Moment. Kein Laut, außer diesem komischen, unbeschreiblichen Geräusch von laufendem Blut. Nicht, dass es tropfen würde. Das könnte ich beschreiben. Es läuft einfach und macht komische Geräusche. Die Luft ist geschwängert vom Duft des Knalls. Rauch bahnt sich seinen Weg aus dem Lauf in die Atmosphäre. Es ist still. Du bist still. Endlich und für immer. Aber schau mal an, was du für eine Sauerei angerichtet hast. Guck dir das mal an. Die Wände. Der Boden. Ich. Du. Alles ist voll. Voll mit deinem Blut. Schau dir das endlich an. Steh auf und guck dir an, was du angerichtet hast. Wer soll das wegmachen? Ich? Ganz bestimmt nicht. Das ist doch blanker Hohn, dass du das denkst. Ich trag dir doch nicht deinen Dreck hinterher. Ich schreie dich an. Hörst du das nicht? Du bleibst einfach da liegen. Und hältst den Mund. Immer noch. Ich wollte doch nur einen Moment Stille. Jetzt steh schon endlich auf. Steh auf und sag was. Mach es der Welt wieder nach. Dreh dich im Kreis. Sag was. Bitte. Doch es bleibt still. Gespenstisch still. Nichts dreht sich. Außer mir. Ich dreh mich im Kreis. Meine Gedanken fahren Achterbahn. Mir wird schlecht. Ich übergebe mich. Meine Kotze klatscht auf den Boden. Und das Geräusch hallt in der gespenstischen Stille nach. Einfach so. Ein Echo, wo keines sein dürfte. Ich sehe die Waffe in meiner Hand. Doch, was meine Hand macht, darüber habe ich keine Kontrolle mehr. Warum bewegt die sich nach oben? Warum hält sie mir die Waffe an den Kopf. An meinen Kopf. Warum? Das kalte Metall des Laufes küsst zärtliche meine Schläfe. Drückt sie ein. Wird eins mit ihr.  Den Knall, den höre ich nicht mehr. Ich spüre auch nicht die Wucht, die mich nach hinten reißt und das Brechen meiner Knochen, als ich völlig verwinkelt auf dem Boden aufschlage. Das Einzige, was ich höre, ist diese unendliche Stille. Der Moment, den ich mir wünschte. Ruhe. Unendliche Ruhe. Und dann ist da nichts mehr. Schwarz in schwarz. Und wir sind nicht mehr, als ein simples, groteskes Stilleben. Traurig, aber wahr.</p>
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		<title>theseriotsarejustthebeginning oder aber auch Alex im Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 11:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>theseriotsarejustthebeginning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Beschreibe deine Art von Kunst! Ich würde nicht behaupten, dass ich Kunst mache. Zumindest nicht im eigentlichen Sinne. Wenn ich beschreiben müsste, was das Ergebnis meiner Arbeit ist, würde ich gerne die Begrifflichkeit „völlig unautobiographische Autobiographien“ wählen. Das fasst es  ganz gut zusammen. Meine Texte sind durchaus beobachtender Natur und in jedem einzelnen steckt ein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com&amp;blog=25418518&amp;post=112&amp;subd=theseriotsarejustthebeginning&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beschreibe deine Art von Kunst!</strong></p>
<p>Ich würde nicht behaupten, dass ich Kunst mache. Zumindest nicht im eigentlichen Sinne. Wenn ich beschreiben müsste, was das Ergebnis meiner Arbeit ist, würde ich gerne die Begrifflichkeit „<em>völlig unautobiographische Autobiographien“</em> wählen. Das fasst es  ganz gut zusammen. Meine Texte sind durchaus beobachtender Natur und in jedem einzelnen steckt ein Stück von mir.  Es ist etwas irgendwo zwischen dem Schrei nach Revolution, dem Aufstand des kleinen Mannes, der privaten Rebellion und emotionaler Verwüstung – oftmals sehr pathetisch. Nah am Leben und doch meilenweit davon entfernt. In meinem Kopf herrscht oftmals ein kleines Chaos, welches sich dann in meinen Texten widerspiegelt. Also nicht das rein chaotische, sondern eher die emotionale Verwüstung. Verarbeitung und gleichzeitig Ventil – das ist <a href="http://www.facebook.com/pages/theseriotsarejustthebeginning/255790264447950" target="_blank">theseriotsarejustthebeginning</a>.</p>
<p>Mehr findet ihr hinter diesem Link zum <a title="Coolibri" href="http://www.coolibri.de/blogs/blogbird/2011/11/29/junge-kunstler-aus-nrw-im-portrait-17-alexander-greve/">Coolibri</a></p>
<p>Feedback und Kritik wie immer erwünscht.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Der rote Faden.</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 22:17:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>theseriotsarejustthebeginning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser rote Faden, der sich durch dein Leben zieht. Oftmals unsichtbar. Und dennoch immer präsent. Wie er da geradlinig vor dir liegt. Ganz so, als sei es selbstverständlich. Dir den Weg weist, ohne dass du davon etwas mitbekommst. Erlebtes befindet sich aufgerollt in deiner Faust. Die Faust, die du so feste ballst, dass sich deine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com&amp;blog=25418518&amp;post=107&amp;subd=theseriotsarejustthebeginning&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser rote Faden, der sich durch dein Leben zieht. Oftmals unsichtbar. Und dennoch immer präsent. Wie er da geradlinig vor dir liegt. Ganz so, als sei es selbstverständlich. Dir den Weg weist, ohne dass du davon etwas mitbekommst. Erlebtes befindet sich aufgerollt in deiner Faust. Die Faust, die du so feste ballst, dass sich deine Fingernägel schon in das Fleisch deiner Handfläche bohren und leicht blutige Markierungen hinterlassen. Das Blut fällt dir nicht auf. Der Faden ist ja rot. Immer fester drückst du die Faust zu, darauf bedacht, dieses Knäuel an Erlebnissen in deiner Hand niemals zu verlieren. Loslassen bedeutet Verlust. Vor allen Dingen sind aber deine Augen auf die Blutlinie am Boden gerichtet. Die Blutlinie, die sich aus deiner Faust heraus windet und auf dem Boden vor dir ihren Weg nimmt. Halte die Augen immer darauf gerichtet und folge ihr. Denn ihr Verlust bedeutet den Verlust deines Weges, der Richtung, in die du dich zu bewegen hast und vor allen Dingen den Verlust deiner Ziele. Nicht jene, die du dir selbst gesteckt hast, sondern jene, die dir vorgeschrieben sind. Das Ende des Faden ist unsichtbar. Noch. Denn das Ende bedeutet gleichzeitig auch das Ende deiner eigenen Existenz. Bist du dort angelangt, geht es nicht mehr weiter. Dann hast du dein Leben gelebt, mit all seinen Hürden und Hindernissen. Unsichtbar heißt aber nicht, dass es nicht von heute auf morgen urplötzlich sichtbar wird und du nicht mehr vor oder zurück weißt.</p>
<p>Es gibt Situationen im Leben, in denen der rote Faden droht, dir zu entgleiten. Oder es einfach macht. Ohne, dass du davon etwas mitbekommst. Situationen, die du nicht vorhersehen kannst. Leichte bis starke Schlenker in der immerzu geraden Linie. Schlenker, die dich aus der Bahn werfen. Und plötzlich ist der Faden nicht mehr sichtbar. Panik steigt in dir auf. Weil du ja eigentlich weißt, was das zu bedeuten hat. In Wirklichkeit weißt du nichts. Absolut nichts. Dein Weg verliert sich und du bist alleine. Alleine da in der Dunkelheit, die dich umgibt und beginnt dich aufzufressen. Leise wimmernd legst du dich auf den Boden. Kauernd liegst du da. Die Beine angewinkelt und die Arme drum herum geschlungen. So hast du schon einmal lange Zeit deines Lebens verbracht. Das ist aber schon lange her und damals wurdest du beschützt. Da gab es noch keinen roten Faden. Da musstest du warten, bis er dir zugeteilt wurde, als du das Licht des Lebens erblickt hast. Jetzt ist da kein Licht mehr. Kein Schutz. Nichts. Du liegst einfach da. Jammerst. Verlierst dich selber und alles um dich herum. Du versinkst im tiefsten Schwarz, deine Sicht wird dir genommen. Ebenso der Wille wieder aufzustehen. Allein. Dunkel. Kalt. Und hilflos.</p>
<p>Die Welt um dich herum verblasst und langsam beginnst du daran zu zweifeln, jemals wieder aufstehen zu können. Das Ende deiner Tage ist erreicht. Der Faden gerissen. Das Knäuel in deiner Faust, deine letzten Erinnerungen, beginnt an Farbe zu verlieren. Und löst sich langsam auf. Immer mehr spürst du den Verlust. Die Emotionen entladen sich. Dein Herz droht zu bersten. Der Schmerz in der Brust. Schier unerträglich. Deine Faust leert sich und dein Griff wird lockerer. Langsam verschwinden die blutigen Stellen deiner Fingernägel. Was bleibt, ist der Schmerz. Der Schmerz, der sich bis ins Unerträgliche steigert. Du willst schreien. Doch deine Stimme wird von der Dunkelheit aufgesogen und verhallt im Nichts. Also liegst du einfach weiter da. Und weinst. Tagein. Tagaus. Gegessen hast du seit Tagen nichts mehr. Trinken willst du auch nicht. Schlaf? Was ist das? Das Einzige, an das du denkst, ist dieser rote Faden und der Verlust. Die dir so bekannte Flucht in Tagträume ist nicht möglich. Das Träumen hast du verlernt. Genau so, wie du verlernt hast, weiter zu leben. Die Situation verlangt das. Lässt sie dich zumindest glauben. Sie lässt dich glauben, alles wäre ohne Sinn und auch das, was du erlebt hast, Dinge an die du dich zunehmend weniger erinnerst, wirken auf einmal unwirklich und, das ist viel schlimmer noch, unwichtig. Wichtig ist nur, dass du hier liegst und jammerst. Dich immer mehr verlierst. Im Selbstmitleid und der Unfähigkeit endlich wieder aufzustehen. Dafür fehlt dir einfach die Kraft. Die wurde dir genommen.</p>
<p>Und wenn du schon halb verrottet am Boden liegst, der Gestank des Selbstmitleids sich in Verwesung verwandelt hat, die Krähen schon auf der Mauer sitzen, in ihrem schwarzen Trauergewand, die Augen auf dich gerichtet und die Schnäbel zum wilden Geschrei offen. Wenn die Geier schon ihre Kreise ziehen, ihre hilflose Beute wittern, dann braucht es nur diesen einen kurzen Moment der Erkenntnis. Dieser kommt nicht mit einem Paukenschlag oder mit Fanfaren. Dafür bist du zu unwichtig. Die Erkenntnis kommt ganz von allein, auf leisen Sohlen. Dann aber plötzlich steht sie vor dir, grinst dich an und reicht dir ihre Hand. Der rote Faden im Leben sind die Menschen um dich herum. Die Menschen, die nicht immer präsent und doch immer da sind. Die auf dich aufpassen. Die dafür sorgen, dass du wieder aufstehst und weiter lebst. Und dann wird er sichtbar. Erst schwach, dann ganz klar. Grau verwandelt sich in rot. Schwarz wird zu Licht. Der rote Faden, sie halten ihn alle in der Hand, ein rotes Netz voll mit Verwirrungen, welches einen Knotenpunkt hat. Dieser Knotenpunkt bist Du. Und alle ziehen sie gemeinsam daran. Sie ziehen so feste sie können. Nur damit du weiter lebst. Damit du wieder aufstehst. Sie werden ihn nie loslassen. Denn sie sind ein Teil von dir und du ein Teil von ihnen. Nichts im Leben ist wichtiger, als die Menschen um dich herum, die dir die Welt bedeuten und denen du alles bedeutest. Egal, was du machst. Egal, was sie machen. Das ist der Bund für´s Leben. Und die Antwort auf alle Fragen. Und dann wird es wieder klar ersichtlich. Dieses rote Knäuel in deiner Hand und der Faden genau vor dir. Der Weg, die Richtung, dein Ziel. Steh endlich wieder auf. Es muss irgendwie alles weiter gehen. Steh auf und leb. Gott verdammt noch einmal. Leb!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/107/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/107/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/107/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/107/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/107/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/107/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/107/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com&amp;blog=25418518&amp;post=107&amp;subd=theseriotsarejustthebeginning&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>theseriotsarejustthebeginning Lesung</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 19:11:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>theseriotsarejustthebeginning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://theseriotsarejustthebeginning.files.wordpress.com/2011/11/theseriots.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-102" title="TheseRiots" src="http://theseriotsarejustthebeginning.files.wordpress.com/2011/11/theseriots.jpg?w=727&#038;h=1024" alt="theseriotsarejustthebeginning Lesung" width="727" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>These riots are just the beginning – Wie sonst könnte man das aktuelle Weltgeschehen oder jenes in den Köpfen der Menschen prägnanter umschreiben oder zusammenfassen? Der Schrei nach Revolution, der Aufstand des kleinen Mannes, die private Rebellion oder doch einfach nur emotionale Verwüstung? Wie man es dreht und wendet, wir befinden uns in einer Dauerschleife und der Weg führt ganz klar nach unten. Oben ist kein Platz mehr. Dort sitzen jene, die die Fäden in der einen und die Schere in der anderen Hand halten. Bereit sie zu zerschneiden.</p>
<p>Alex Greve macht sich Gedanken und übt sich in fatalistischer Wut, ohne dabei den Blick für das Ganze zu verlieren. Unautobiographische Autobiographien. Texte über den Verlust und die Angst vor ebenjenem und das Leben zu Zeiten der Urbanisierung – der fleischgewordene Pathos. Die Welt nimmt ihren Lauf und der Autor steht hinten an. Beobachtend, urteilend, niederschmetternd, zutiefst beschämt und doch mit dem nötigen sarkastischen Blick , welcher einen nicht komplett zu Grunde gehen lässt. Die Zeit ist gekommen die Augen zu öffnen und Taten sprechen zu lassen, oder zumindest die passenden Worte zu finden – these riots are just the beginning!</p>
<p>Im Anschluss an die Lesung werden wir den Abend dann bei Musik, Bier, Brause und Kerzenschein gemeinsam ausklingen lassen.<br />
Der Eintritt ist wie immer frei!</p>
<p>Für mehr Infos bitte <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=268727439831166" target="_blank">HIER</a> klicken</p>
<p><a title="Für mehr Infos bitte hier klicken" href="http://www.facebook.com/event.php?eid=268727439831166" target="_blank"><br /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/101/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com&amp;blog=25418518&amp;post=101&amp;subd=theseriotsarejustthebeginning&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Unter dem kalten Stein.</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 20:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>theseriotsarejustthebeginning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeden Tag liege ich hier und warte auf das Knirschen auf dem Kies. Die Gewissheit deiner näher kommenden Schritte. Ich zähle jeden einzelnen von ihnen und weiß genau bei welchem du stehen bleibst. Direkt vor mir. Über mir. Jeder deiner Schritte ist wie eine Eruption, die meinen Körper und alles um mich herum zum Beben [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com&amp;blog=25418518&amp;post=90&amp;subd=theseriotsarejustthebeginning&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeden Tag liege ich hier und warte auf das Knirschen auf dem Kies. Die Gewissheit deiner näher kommenden Schritte. Ich zähle jeden einzelnen von ihnen und weiß genau bei welchem du stehen bleibst. Direkt vor mir. Über mir. Jeder deiner Schritte ist wie eine Eruption, die meinen Körper und alles um mich herum zum Beben bringt. Mein Herz hüpft auf und ab. Schlagen tut es jedoch schon lange nicht mehr. Hüpfen eigentlich auch nicht. Wie gerne würde ich das nur noch einmal spüren. Ganz so, wie am ersten Tag. Jener Abend an dem du vor meiner Tür standest. Ich hörte auch da deine Schritte schon von weitem durch den Flur hallen. Und wusste wie viele du brauchst, um vor meiner Tür zu stehen. Ich stand noch im Bad. Meine Haare wollten nicht so liegen, wie ich das wollte – wie immer. Und dann hörten die Schritte auf. Kurz verlor ich mich in Gedanken, bis mich das Klingeln wieder aufweckte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vom ersten Moment wusste ich, dass du der Mensch bist, mit dem ich mein restliches Leben verbringen will. Geschafft habe ich das. Zu welchem Preis aber, das steht auf einem anderen Blatt. Ich wollte mit dir alt und verschrumpelt an einem sonnigen Tag auf einer Bank in irgendeinem Park sitzen. Ganz so, wie wir uns das immer vorgestellt haben. Heute weiß ich, dass dieser Tag niemals stattfinden wird. Nur in unseren Gedanken. Du stehst da oben. Ich liege hier unten. So nah beieinander und doch so weit entfernt. Berührungen und Blicke treffen sich nicht mehr. Wie auch, es liegen etwa zwei Meter Erde, Dreck und Ungeziefer zwischen uns. Ich glaube auch, du würdest mich gar nicht sehen wollen. Ich sehe mittlerweile nicht mehr so aus, wie ich einmal aussah. Ich will dich auch nicht sehen. Weil ich den Schmerz in deinen Augen nicht ertragen kann. Und weil du mich so in Erinnerung behalten sollst, wie ich einmal war.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und doch sehe ich dich jeden Tag. Ich sehe dich, wie du da über mir stehst. Und freue mich über die Blumen, die du mir mitgebracht hast. Es waren immer meine Lieblingsblumen. Ich rieche ihren Duft bis hier unten. Er erfüllt mein verdorrtes Herz mit Glück und und lässt es fast wieder schlagen. Aber nur fast. Der Klang deiner Stimme, wenn du mir von deinem Tag erzählst, wirkt so vertraut. So als hätte ich nie eine andere Stimme gehört. Die Stimmen der anderen kann ich nicht mehr zuordnen. Sie sind mir fremd geworden. Namen habe ich mir nie merken können. Gesichter noch weniger. Doch deines erblicke ich immer ganz klar vor meinem inneren Auge, sobald du auch nur ein einziges Wort gesagt hast. Dann ist es fast so, als säßen wir auf dieser Bank, an irgendeinem Tag, in irgendeinem Park. Bei Sonnenschein. Dann berühren sich unsere Hände und die Finger greifen ineinander. So, wir wir uns das vorgestellt hatten. Ich blicke dir tief in die Augen und gestehe dir meine Liebe. Dann sitzen wir weiter einfach da. Wir brauchen nichts zu sagen, um zu verstehen. Wir sitzen einfach da und genießen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So lange, bis die dicken Quellwolken wieder auftauchen. Die Sonne verdunkeln und erste Regentropfen auf den trockenen Boden fallen. Uns dabei aber nicht verfehlen. Ich spüre diese unbändige Kraft, die mich zurück zieht. Zurück nach unten in mein dunkles Grab. Unter diesem kalten Stein, dessen Inschrift das Überbleibsel meiner ehemaligen Existenz ist. Und dann höre ich dich weinen. Ich höre, wie deine Stimme bricht, während du mir erzählst, dass du mich vermisst und dich runterbeugst um die Blumen neben den Stein zu legen. Das Knirschen auf dem Kies direkt über mehr ertönt wieder und langsam entfernen sich deine Schritte. Ich weiß aber, dass du dich noch einmal umdrehst, um mir eine gute Nacht zu wünschen. Ich vermisse dich auch. Aber ich freue mich auf jeden Tag, an dem du zu mir kommst. Diese kurzen Momente, die uns wieder das sein lassen, was wir einmal waren, was uns ausmachte. Schlaf gut. Bis morgen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/90/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/90/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/90/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/90/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/90/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/90/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/90/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/90/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/90/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/90/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/90/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/90/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/90/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/90/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com&amp;blog=25418518&amp;post=90&amp;subd=theseriotsarejustthebeginning&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der kalte Stein.</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 22:48:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>theseriotsarejustthebeginning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich sehe uns manchmal da sitzen. Auf einer Bank. In irgendeinem Park. Die Haare grau. Die Haut verschrumpelt. Von Falten durchzogen und mit Flecken, die das Alter kennzeichnen, übersät. Ich sehe, wie sich unsere Blicke treffen. Unsere Hände sich berühren. Die Finger ineinander greifen, wie ein frisch geöltes Zahnrad. Als hätten sie nie etwas anderes [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com&amp;blog=25418518&amp;post=85&amp;subd=theseriotsarejustthebeginning&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe uns manchmal da sitzen. Auf einer Bank. In irgendeinem Park. Die Haare grau. Die Haut verschrumpelt. Von Falten durchzogen und mit Flecken, die das Alter kennzeichnen, übersät. Ich sehe, wie sich unsere Blicke treffen. Unsere Hände sich berühren. Die Finger ineinander greifen, wie ein frisch geöltes Zahnrad. Als hätten sie nie etwas anderes getan. Niemals andere Finger berührt. Und ich sehe, wie die Mundwinkel nach oben gehen und noch einmal den Glanz der alten Tage in die müden, alten Augen zaubern. Die Sonne scheint auf uns herab an diesem Tag. Keine Wolke trübt den Himmel. Sie scheint und unsere Schatten werfen Ebenbilder auf den Boden. Die Schatten der Vergangenheit. In ihnen spiegeln wir uns. Das, was uns ausmachte und immer ausmachen wird. Das, was wir erlebt haben. Gemeinsam. Ein Leben ist eine lange Zeit, doch zu zweit wirkt sie nur halb so lang und dadurch viel zu kurz.</p>
<p>Ich versuche die Schatten zu lesen. Ihre weichen Bewegungen zu studieren. Sie wechseln die Form, egal ob wir uns bewegen oder nicht. Im Wind wackeln sie leicht hin und her und ich spüre die kühle Brise auf meiner alten Haut. Wie sie sie mit Lebensgeistern füllt und meine maroden Knochen wieder festigt. Die Schatten erzählen unsere Geschichte. Wie wir uns trafen. Erst einmal. Dann öfter. Und schließlich nicht mehr zu trennen waren. Die Welt gehörte uns und niemand konnte uns aufhalten. Ich weiß noch genau, wie du früher ausgesehen hast. Diese unendliche Schönheit, dieser Anblick den ich nie vergessen werde. Und dann fallen mir all diese Kleinigkeiten auf. Diese Makel. Der kleine Fleck an der Außenseite deines linken Auges. Die Grübchen, die sich bilden wenn du grinst. Die Lachfalten um deinen Mund. Die Haare, die nie so sitzen wollten, wie du es gerne hättest. Dinge, die dich perfekt machten. Für mich. Und dann erinnere ich mich daran, wie glücklich du mich gemacht hast. Von der ersten Sekunde an. Bis heute. Zu meinem Lebensinhalt wurdest. Etwas, das ich nie verlieren wollte.</p>
<p>Ich erinnere mich an unsere Gespräche. Stundenlang. Gefühlt wie Sekunden. Es gab diesen Moment nicht, in dem wir uns nichts mehr zu sagen hatten. Und wenn ich einmal kein passendes Wort fand, halfst du mir auf die Sprünge. Du warst das, was mich ergänzen sollte. Mein Dasein vollkommen machte. Ohne Mühe. Einfach weil du du selbst warst. Das höchste aller Gefühle. All das sehe ich vor meinem Inneren Auge, wenn ich dir ins Gesicht blicke. Auf dieser Bank. In irgendeinem Park. An irgendeinem Tag. Bei Sonnenschein. Und dann spüre ich die ersten Tropfen. Der Himmel zieht sich zu. Die Sonne versteckt sich hinter dicken grauen Quellwolken und ich mache die Augen auf. Und blicke in den grauen Himmel.</p>
<p>Die Blumen in meiner Hand sind für dich. Es sind genau die, die du immer mochtest. Die Tropfen, die mein Gesicht berühren, vermischen sich mit meinen Tränen. Immer noch verstehe ich nicht, wie alles so schnell enden konnte. Will es nicht verstehen. Ich stehe einfach hier und flüchte mich immer wieder in den Gedanken an diesen sonnigen Tag auf der Bank, der nie stattgefunden hat. Jeden Tag, an dem ich hier stehe. Seit mittlerweile einem Jahr. Der Schmerz. Ich kann ihn spüren. Ich spüre, wie er mich von innen auffrisst. Ich habe dir noch so viel zu sagen. Weiß aber, du hörst mir nicht zu. Genau so, wie du aufgehört hast zu reden. Menschen verstummen manchmal. Einfach so. Auch schließen sie ihre Augen. Und machen sie nicht wieder auf. Sie hören auf zu existieren. Und dann ist es so, als wären sie nie dagewesen. Die Erde dreht sich weiter. Meine Welt nicht. Sie dreht sich nur um dich. Findet dich aber nicht. Das einzige was sie findet, ist diese Inschrift auf diesem kalten Stein, der vor mir in die Höhe ragt. Die letzte Landmarke, die deine dagewesene Existenz verrät. Der letzte Beweis dafür, dass Träume wahr werden können. Und schneller zerplatzen als Seifenblasen.</p>
<p>Die Tropfen werden größer. Fallen in unregelmäßiger Gleichmäßigkeit zu Boden. Ohne mich dabei zu verfehlen. Mein Kinn sinkt auf die Brust. Meine Arme werden schwach. Die Beine zittern. Langsam beuge ich mich zu dir herunter. Lege die Blumen neben den Stein und verharre dort einen Moment. Ich berühre den Stein. Siene Oberfläche ist rauh und kalt. Fassen kann ich es immer noch nicht. Wahrhaben muss ich es aber. Langsam stehe ich wieder auf. Wende mich ab. Und setze einen Fuß vor den nächsten. Der feuchte Kies knirscht unter meinen Schuhsohlen und der Duft der Blumen, die vom Regen benässt werden, findet seinen Weg in meine Nase. Und dann ist es fast, als wärst du wieder da. Ich drehe mich noch einmal zu dir um. Ich grinse. Ich vermisse dich, aber in meinem Herzen bist du bei mir. Jeden Abend, wenn ich ins Bett gehe und jeden Morgen wenn ich aufwache. Schlaf gut. Bis morgen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/85/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/85/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/85/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/85/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/85/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/85/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/85/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/85/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/85/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/85/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/85/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/85/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/85/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/85/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com&amp;blog=25418518&amp;post=85&amp;subd=theseriotsarejustthebeginning&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Hunger?</title>
		<link>http://theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/2011/09/14/hunger/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 12:55:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>theseriotsarejustthebeginning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Einfach mal nachdenken.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com&amp;blog=25418518&amp;post=80&amp;subd=theseriotsarejustthebeginning&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/2011/09/14/hunger/"><img src="http://img.youtube.com/vi/THIODWTqx5E/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einfach mal nachdenken.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/80/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com&amp;blog=25418518&amp;post=80&amp;subd=theseriotsarejustthebeginning&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Leere Briefe an blinde Menschen.</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 20:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>theseriotsarejustthebeginning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal sitze ich einfach nur da und starre ins Nichts. Einfach nur so. Stundenlang. Ich denke dabei nicht nach. Mir geht nichts durch den Kopf. Ich starre einfach nur. Ins nichts. Ohne mich zu bewegen. So vergeht Minute um Minute. Stunde um Stunde. Vielleicht auch Tag um Tag. Und am Ende sind es Jahre, die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com&amp;blog=25418518&amp;post=78&amp;subd=theseriotsarejustthebeginning&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal sitze ich einfach nur da und starre ins Nichts. Einfach nur so. Stundenlang. Ich denke dabei nicht nach. Mir geht nichts durch den Kopf. Ich starre einfach nur. Ins nichts. Ohne mich zu bewegen. So vergeht Minute um Minute. Stunde um Stunde. Vielleicht auch Tag um Tag. Und am Ende sind es Jahre, die ich apathisch ins Nichts starre. Der Blick fokussiert auf einen Punkt. Ganz egal welcher. Irgendetwas, das meine Faszination auf sich zieht. Irgendwann kommt der Moment. Der Moment, in dem ein Blitz durch meinen Körper fährt. Mich aus meiner Lethargie reißt. Und dann fange ich an zu schreiben.</p>
<p>Oft schreibe ich leere Worthülsen. Ohne jegliche Bedeutung. Ich schreibe sie einfach runter. Ohne Sinn. Und vor allen Dingen ohne Verstand. Einfach nur so. Viel öfter aber schreibe ich leere Briefe an blinde Menschen. Verschicke sie. In der Hoffnung, dass der Empfänger den Sinn versteht. Liest, was dort nicht geschrieben steht. Antworten erhalte ich nie. Wie gerne würde ich einfach nur eine Antwort erhalten. Um zu wissen, dass die Welt nicht so beschissen ist, wie sie vorgibt zu sein. Um zu wissen, dass Menschen nicht leiden müssen. Ohne Grund. Einfach so. Menschen, die sich nie etwas zu Schulden haben kommen lassen. Ich schreibe ihnen Briefe. Ohne was zu schreiben.</p>
<p>Wenn ich gar nicht mehr weiter weiß, dann antworte ich ich mir selber. Ich nehme ein Blatt Papier und schreibe nichts. Eine höfliche Anrede, ohne sie zu verfassen. Eine stille und leise Antwort. Nur um mir selber zu zeigen, dass eigentlich doch alles gut ist. Dass die Welt ein Platz ist, an dem man gerne verweilt. Wenn auch nur für gewisse Zeit, denn unsere Tage sind gezählt. Die Tage eines jeden einzelnen von uns. Sie schwinden dahin. Mit jedem Tag, der vergeht, ein bisschen mehr. Bis irgendwann das Ende aller Tage erreicht ist. Ein ganz besonderer Moment.</p>
<p>An diesem Tag werde ich wieder hier sitzen. Ich werde hier sitzen und ins Nichts starren. Stundenlang. Ohne irgendetwas zu Denken. Ohne ein Wort zu sprechen. Mein Blick auf einen Punkt fixiert. Und dann werde ich wissen, auf was ich starre. Und warum ich den Blick nicht von diesem Punkt wenden kann. Auf diesem weißen Blatt Papier werden Worte stehen. Worte, die mir alles erklären, wozu ich zu verstehen nicht im Stande bin. Worte, die mir die Welt erklären. Mein Dasein. Worte die mich beruhigen. Worte, die sich nach und nach zu einer Geschichte verwandeln. Erst vereinzelte Sätze. Dann ganze Kapitel. Bis die Geschichte geschrieben ist. Meine Geschichte. Ich werde vom Blinden zum Seher werden. Mein Augen werden diese Worte in sich aufsaugen und sie nie wieder verlieren. Bis ich sie schließe und nicht wieder öffne. Dann haben sie ihren Sinn erfüllt. Denn welchen Sinn hätten sie, würden sie jeden Tag auf diesem Blatt Papier stehen? Welchen Sinn würden diese Worte machen, wenn wir eh verstünden. Keine Frage nach dem Warum nötig wäre? Ich werde die Augen gerne schließen. Mit einem kurzen Grinsen auf den Lippen. Ein Moment, auf den ich ein Leben lang wartete. Ein kurzes Grinsen. Mehr habe ich nie verlangt.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/78/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com&amp;blog=25418518&amp;post=78&amp;subd=theseriotsarejustthebeginning&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Steine? Überall Steine!</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 12:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>theseriotsarejustthebeginning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir werfen Steine auf Bushaltestellen. Wir werfen Steine auf Schaufenster. Wir werfen Steine auf Polizisten. Wir werfen Steine auf Nazis. Wir werfen Steine in den Rhein. Wir werfen Steine auf Passanten. Wir werfen Steine auf Taxen. Wir werfen Steine auf Hunde. Wir werfen Steine in Mülltonnen. Wir werfen Steine auf Steine. Wir werfen Steine vom [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com&amp;blog=25418518&amp;post=72&amp;subd=theseriotsarejustthebeginning&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir werfen Steine auf Bushaltestellen.<br />
Wir werfen Steine auf Schaufenster.<br />
Wir werfen Steine auf Polizisten.<br />
Wir werfen Steine auf Nazis.<br />
Wir werfen Steine in den Rhein.<br />
Wir werfen Steine auf Passanten.<br />
Wir werfen Steine auf Taxen.<br />
Wir werfen Steine auf Hunde.<br />
Wir werfen Steine in Mülltonnen.<br />
Wir werfen Steine auf Steine.<br />
Wir werfen Steine vom Eiffelturm.<br />
Wir werfen Steine in Gesichter.<br />
Wir werfen Stein in Brunnen.<br />
Wir werfen Steine in Seen.<br />
Wir werfen Steine von der Klippe.<br />
Wir werfen Steine auf Politiker.<br />
Wir werfen Steine auf Bahnhöfe.<br />
Wir werfen Steine auf Bagger.<br />
Wir werfen Steine auf Hartgeldnutten.<br />
Wir werfen Steine auf Arbeitslose.<br />
Wir werfen Steine auf Bauarbeiter.<br />
Wir werfen Steine auf Journalisten.<br />
Wir werfen Steine vom Riesenrad.<br />
Wir werfen Steine auf Clowns.<br />
Wir werfen Steine auf Druiden.<br />
Wir werfen Steine auf Musiker.<br />
Wir werfen Steine auf Homosexuelle.<br />
Wir werfen Steine auf Demonstranten.<br />
Wir werfen Steine auf Kinder.<br />
Wir werfen  Steine ins Feuer.<br />
Wir werfen Steine auf Linksradikale.<br />
Wir werfen Steine auf Brillenträger.<br />
Wir werfen Steine auf Gläubige.<br />
Wir werfen Steine auf Heterosexuelle.<br />
Wir werfen Steine auf Kartenvorverkaufsstellen.<br />
Wir werfen Steine auf Konzerten.<br />
Wir werfen Steine ins Bier.<br />
Wir werfen Steine auf Penner<br />
Wir werfen Steine auf Kirchen.<br />
Wir werfen Steine auf Metrosexuelle.<br />
Wir werfen Steine auf Zeitungshäuser.<br />
Wir werfen Steine auf Boote.<br />
Wir werfen Steine auf Wolken.<br />
Wir werfen Steine auf Vögel.<br />
Wir werfen Steine auf Würmer.<br />
Wir werfen Steine auf Atome.<br />
Wir werfen Steine auf Bakterien.<br />
Wir werfen Steine auf nichts.<br />
Werfen Steine auf&#8230;<br />
Wir werfen Steine&#8230;<br />
Wir werfen&#8230;<br />
Wir&#8230;</p>
<p>(tbc.)</p>
<p>Und am Ende werfen wir Steine auf uns selbst.</p>
<p>Nur, wer wirft den ersten Stein?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com/72/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=theseriotsarejustthebeginning.wordpress.com&amp;blog=25418518&amp;post=72&amp;subd=theseriotsarejustthebeginning&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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